Die Bauarbeiten am Altarraum haben am Dienstag, dem 11. August 2009 begonnen.

Den Auftrag für die Hauptbauarbeiten erhielt die Firma Heikens+Wilts aus Jemgum-Soltborg.

Um den Altarraum gut erreichen zu können und nicht immer durch das gesamte Kirchenschiff laufen zu müssen, wurde als erstes eine Versorgungstür an der Nordseite eingerichtet. Diese bleibt uns später als Notausgang (allerdings mit einer anderen Tür) erhalten.

Auf diesem Bild ist gut zu erkennen, dass das Mauerwerk aus zwei verschiedenen Schichten besteht: innen der größere Stein (Klosterformat), außen der kleinere Stein. Die Nordseite war wohl schon immer der Schwachpunkt des Altarraums. So hat man in früheren Zeiten einfach eine zweite Mauer davorgesetzt und das Fenster zugemauert.

14. August: Die Versorgungstür ist eingerichtet.

 

18. August: Frau Brüggemann (Leiterin des Amtes für Bau- und Kunstpflege in Aurich), ein Mitarbeiter der Firma Heikens+Wilts und Herr Dipl. Ing. Böttcher auf der Baustelle.

 

 

Im Altarraum wird im Moment das Gerüst, das bisher der Notabsicherung diente, verstärkt. Im Anschluss daran wird das Loch in der Kuppel vorläufig geschlossen.

 

In der kommenden Woche wird eine Spezialfirma aus Den Haag (Niederlande) kommen, um einige der Pfeiler mit Mikropfählen neu zu gründen, bzw. zu verstärken.

So sieht es zurzeit unter der Kuppel aus.

So sieht es über dem Kirchenschiff aus.


Der Riss über dem Deichvogtstuhl, etwa 15 cm breit, von oben fotografiert.

 

Die Kuppel von oben gesehen, im Hintergrund ein Maurer.

Der Maurer verschließt das ca. 1m² große Loch provisorisch.

 Seit Montag, dem 25.8.2009, arbeiten zwei holländische Firmen aus Den Haag und Almelo an unserer Kirche.

Der lange Eisenträger kommt quer unter den Pfeiler. Danach wird an beiden Enden eine quadratische Halterung angeschweißt.

Hier der Durchbruch für den Eisenträger. So wird an allen drei betroffenen Pfeilern vorgegangen.

Der Schweißer bei der Arbeit.

Eisenträger und angeschweißtes Stück von oben. In das quadratische Teil werden die Mikropfähle eingelassen. So tief, bis es nicht mehr weiter geht, also bis zu drei Metern.

Hier erkennt man den in Beton eingelassenen Eisenträger.

Ein Mikropfahl in seiner Halterung. Die Mikropfähle sind im oberen Teil breiter, so dass immer wieder ein neuer Pfahl von oben hydraulisch eingepresst werden kann.

Viel Erfolg bei der Arbeit!

Der Mikropfahl ist mit Beton verfüllt. Alle Mikropfähle sind insgesamt 3 m tief in die Erde gepresst worden.

Das Dach hat 2 Luken, um Material rein und raus zu befördern.

 

Hier ein Mikropfahl, der von innen in das Mauerwerk eingelassen wurde.

Ein Blick ins Innere des Altarraums.

Rechts vom Altar wurde eine zugemauerte Nische entdeckt.

Ein Mitarbeiter der Firma Heikens+Wilts bei der Arbeit.

Zwei weitere Mitarbeiter.

Das Loch in der Kuppel von oben gesehen - provisorisch zugemauert.

Die Altarraumkuppel von oben.

Der Schlussstein in der Kuppel von oben.

Hier erkennt man (das umgedrehte weiße V) den Abschluss des ersten Altarraums (1500 bis etwa 1650).

Einer der größeren Risse im Altarraum von oben gesehen.

9. September 2009: Seit einigen Tagen ist der gesamte Altarraum von außen eingerüstet.

Das Außenmauerwerk wird jetzt saniert.


Marode Stellen im Mauerwerk werden herausgeschlagen und neu aufgemauert.


Bei der Arbeit.

Die Plane um das Gerüst herum schützt vor Staub und herabfallenden Steinen. Hinter den Spanplatten befinden sich übrigens Grabmäler; diese wurden verkleidet, um sie vor Beschädigungen zu schützen.

15. September 2009 - Besichtigung der Baustelle.

Besichtigung vor Ort.

Auf dem Baugerüst.